Kinderbibelwoche 2012

 

Kinderbibelwoche - ein großes Vergnügen …                                                   03.08.2012
                                                                                                                von Janina Lindhorst

 

Unter dem Motto „Wegweiser zum Leben“ fand vom 26.Juli. bis zum 29.Juli bereits zum 33. Mal die Kinderbibelwoche in den Gemeinderäumen der St. Matthäusgemeinde in Brunsbrock statt. Wie in jedem Jahr versammelten sich zu Beginn der Sommerferien über 50 Kinder um gemeinsam zu singen, zu beten, von Gott zu hören, zu basteln und zu spielen. 

Über das Ferienpassprogramm der politischen Gemeinde Kirchlinteln informiert, zeigten die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren aus den umliegenden Dörfern ihr Interesse und meldeten sich zur diesjährigen Kinderbibelwoche an.

Im Mittelpunkt  standen die 10 Gebote - Regeln und Leitlinien zum Leben?!

Familie Liebenherr, die vom Kinderwochenteam gespielt wurde, zeigte eine typische Familie, die sich beispielsweise während des Abendbrotes über dies und das unterhielt, aber auch mal stritt und diskutierte. Da war zum einen die Mutter, die sich sehr selten zu Hause aufhielt, da sie so viel arbeitete. Dann gab es den Vater, der immer wieder versuchte zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern zu vermitteln. Außerdem gehörten zur Familie die Kinder Tobias und Mirjam, die so einige Erfahrungen des Lebens machten und schließlich die Oma, die mit ihren altmodischen und schlauen Sprüchen nicht immer Zustimmung bei den Kindern fand.

Nachdem der Donnerstagnachmittag mit dem Singen verschiedener Lieder zur Begleitung von Gitarre und Querflöte in der Kirche begann, spielte Familie Liebenherr eine Szene zum 4. Gebot. Dabei ging es vor allem um die Erkenntnis, dass Respekt die Grundlage des Zusammenlebens der Generationen ist. Als Beispiel des füreinander Sorgens wurde die biblische Geschichte von Rut und Naomi in Form einer Bildergeschichte erzählt. Anschließend wurden die Kinder in vier verschiedene, ihrem Alter entsprechende Gruppen, eingeteilt. In diesen Gruppen wurden sowohl am Donnertag als auch an den darauffolgenden Vormittagen die in der Kirche gespielten Szenen in Gesprächen, Gebeten, Spielen und Bastelarbeiten vertieft.

Nach dem Kennenlernen in Gruppen und anschließendem Kuchenessen, ging es zum Abschluss des Donnerstags zurück in die Kirche. Dort gab es noch einmal Familie Liebenherr zu erleben und als Abschluss wurde gesungen und gebetet.

Am Freitag stand bei Liebenherrs das 1. Gebot im Mittelpunkt. Dabei gewann das Leben in Freiheit eine neue Bedeutung. Als Beispiel dafür diente die biblische Geschichte zur Befreiung der Israeliten. In den Gruppen entstanden dazu u. a. Gebotstafeln und Regenschirme mit der Aufschrift der Gebote. Nach den traditionellen Nudeln mit Bolognese zum Mittag und dem freien Spielen auf dem Grundstück, das bei den Kindern große Beliebtheit erfuhr, gab es am Nachmittag verschiedene Bastelangebote. Es konnte ein Insektenhotel gebaut, Seife mit verschiedenen Düften hergestellt, kleine Lederbeutel gefertigt und Webrahmen aus Naturmaterialien gestaltet werden. Der Tag wurde wieder mit Familie Liebenherr und dem gemeinsamen Singen in der Kirche abgerundet.

Auch am Samstag begann der Kinderbibelwochentag mit Singen. Dabei wurden u. a. einige Lieder zur Mitgestaltung des Familiengottesdienstes am Sonntag einstudiert. Die Kinder zeigten viel Freude beim Singen, so dass Üben kaum nötig war. Familie Liebenherr hatte an diesem Morgen Neid und Dankbarkeit zum Thema. Im Mittelpunkt standen das 9. und 10. Gebot sowie der Prophet Amos, der auf dem Markt in Samaria vor vielen Jahren für Gerechtigkeit einstand. In den Gruppen wurden anschließend beispielsweise Smileys gebastelt, Herzen gestaltet, getanzt und Collagen zum Thema gestaltet.

Nach dem freien Spielen und dem gemeinsamen Mittagessen begann das traditionelle Geländespiel, bei dem die Kinder in sechs gleichstarken Grupppen als Mose, Rut, Naomi, Amos, Adina oder Nahor durch Dorf und Feld zogen um verschiedene Aufgaben zu erledigen. So musste beispielsweise Korn gedroschen (mit einem Teppichklopfer), eine Schlucht überwunden (über eine schmale Brücke laufen) und das geteilte Meer beim Auszug aus Ägypten durchlaufen (Sackhüpfen) werden.

250_Wasserspiel4Große Beliebtheit gewann die Station „Wassermangel in der Wüste“, bei der es nicht immer ganz trocken zuging. Die Kinder mussten dort in Wasser getränkte Schwämme zu ihren Gruppenmitgliedern auf der anderen Seite der Schlucht befördern.250_Wasserspiel3 Ein großer Spaß für alle!

Beim anschließenden Kuchenessen wurden die Gewinner des Geländespiels verkündet und durften sich ihrer Platzierung entsprechend einen Preis vom „Geschenketisch“ aussuchen. Abgerundet wurde der Tag mit Familie Liebenherr und dem gemeinsamen Singen.

Abschluss der Kinderbibelwoche bildete ein toller Familiengottesdienst am Sonntag, den die Kinder durch das Singen unterschiedlicher Lieder mitgestalteten. Im Kirchenraum wurden zudem einige Bastelarbeiten der Kinder ausgestellt, so dass Eltern, Großeltern, Geschwister einen Eindruck der Kinderbibelwoche bekamen. Die kindgerechte Predigt über „das wichtigste Gebot“ von unserem Vakanzvertreter Pastor Peter Rehr fügte sich wunderbar in das Thema der Kinderbibelwoche ein.
Das gemeinsames Mittagessen für alle Gottesdienstbesucher und ein Flohmarkt der Kinder auf dem Gemeindegrundstück ließen die wunderschöne Kinderbibelwoche ausklingen.

 

An dieser Stelle sei all den vielen mitwirkenden Betreuern und Helfern ganz, ganz herzlich für Ihre großartige,liebevolle und wichtige Arbeit an den Kindern gedankt und wir freuen uns auf die nächste Kinderbibelwoche im Jahr 2013.

Die Redaktion