Konfirmation

 

400_Konfirmanden1-2012Die Konfirmation

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An den Sonntagen der österlichen Freudenzeit wird in vielen Gemeinden Konfirmation gefeiert: Junge Menschen bekennen sich zu ihrer Taufe, d.h. das, was die Paten bei ihrer Taufe für sie und an ihrer Statt getan haben, tun sie jetzt selbst:

sie bekennen vor der Öffentlichkeit der Gemeinde, dass sie das ihnen in der Taufe gegebene Geschenk der Gotteskindschaft annehmen. Gott hat in der Taufe zu ihnen Ja gesagt:  Du sollst zu mir gehören, du bist wertvoll in meinen Augen, ich will dein Vater und dein Begleiter sein.

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Nun sagen die Konfirmandinnen und Konfirmanden dazu ihr Ja. Sie bezeugen öffentlich, daß sie bei Gott bleiben, sich zu den Gottesdiensten halten und ihr Leben nach Gottes Willen führen wollen. Sie bekennen ihren Glauben.

Der Konfirmandenunterricht soll dazu beitragen, daß sie dieses Bekenntnis und seine Bedeutung für ihr Leben besser verstehen. Daß sie besser verstehen, was es heißt, Christ zu sein und als Christ zu leben. Sie sollen mündig und selbständig werden.

Im  Vorstellungs-Gottesdienst haben sie davon der Gemeinde Zeugnis  gegeben.

Zur Festigung ihrer Verbindung mit Gott (Konfirmation = Befestigung) wird den Konfirmanden unter Gottes Wort, Gebet und Handauflegung der Beistand des Heiligen Geistes zugesprochen.

Mit der Konfirmation, teilweise aber auch schon früher nach der Unterweisung, ist die Feier des heiligen Abendmahles verbunden. Durch die Eröffnung der selbständigen Teilnahme am Abendmahl werden die  Konfirmanden als Mitglieder der Gemeinde bestätigt und auf dem Weg ihres Glaubens gestärkt. Damit ist die Einladung ausgesprochen, immer wieder zum Tisch des Herrn zu gehen, um die Gemeinschaft mit Christus und untereinander zu erfahren.

Als konfirmierte Christen dürfen sie das Patenamt übernehmen. Sie haben nun aber auch die Aufgabe, am Gemeindeleben mit seinen Rechten und Pflichten teilzunehmen.

Die Gemeinde ist aufgefordert, bei der Konfirmation und darüber hinaus Ja zu sagen zu ihren Jugendlichen, für sie zu beten, Vorbild für sie zu sein und sie verständig zu begleiten.

Im Zusammenhang mit der Konfirmation gibt es viele Bräuche und Traditionen, die den Übergang zum mündigen Erwachsensein ausdrücken.